Wie steht es um die Erde? Welche Umbrüche macht sie in diesen Jahren durch, was schadet und was hilft ihr? Auf den norwegischen Lofoten offenbarte sich der Gott der Erde der Tian-Gong-Forschungsgruppe und beantwortete in einem eindringlichen Dialog die drängenden Fragen. Und er gab eine hoffnungsvolle Anleitung darüber, was jeder Einzelne tun kann, um den Planeten zu retten.
2004 - Norwegen: Dialog mit dem Gott der Erde
Der Wind ist kühl am Vormittag des 28. Juni 2004, als sich Großmeister Letian, die Meisterinnen Tianying und Tianping sowie zwei weitere deutsche Tian-Gong-Praktizierende auf den Weg zu ihrer Verabredung machen. In dicke Winterjacken verpackt, erreichen sie den einsamen Strand, der den Meisterinnen zuvor in einer Vision als Treffpunkt übermittelt worden war. In Demut und Aufrichtigkeit bitten sie die Gottheit der Erde dort um ihre Offenbarungen. Nur knapp 40 Minuten dauert der Austausch durch Tianpings besondere Fähigkeiten über Bilder und Gedankenübertragungen. Die Deutlichkeit und Intensität des bewegenden Dialogs jedoch wird den Beteiligten immer in Erinnerung bleiben.
Aus der Unterredung wird klar: Die Erde ist in ihrer schlimmsten Krise. Nie war der Planet in so großer Gefahr. „Die jetzige Zivilisation ruft äußerst schwere Verstümmelungen an der Erde hervor“, so die Gottheit. Und sie mahnte: „Der Planet Erde ist der Gastgeber, ihr seid meine geladenen Gäste. Als Gäste benehmt ihr euch inzwischen wie die Besitzer. Ihr zerschlagt und fresst wie verrückt die Knochen und das Fleisch der Erde, saugt das Wasser, das Blut, die Essenz der Erde aus. Der Gastgeber ist schon schwer verwundet, kein heiles Glied hat er mehr am Körper. Am ganzen Leib ist er verletzt (...). Trotzdem wollt ihr immer noch nicht aufhören und werdet immer unersättlicher.“
Die Verletzungen der Erde durch Atomversuche, Ausbeutung der Bodenschätze, Naturressourcen usw. stören ihr Gleichgewicht massiv und verursachen zunehmend Natur- und Klimakatastrophen bishin zu Veränderungen der physikalischen Gesetzmäßigkeiten und letztendlich der immer näher rückenden Auslöschung des Planeten. „Wenn die Erde nicht mehr da ist, ist auch der Platz der Menschheit leer“, appelliert die Gottheit.
So düster das Bild erscheint, das die Gottheit am Vormittag über den Status Quo der Erde zeichnet, so hoffnungsvoll ist die Zukunftsvision am Nachmittag. In Laukvik, im Norden der Lofoten-Insel, offenbaren sich den Meistern die ersten Schritte zur Heilung der Erde. Das wichtigste Ziel der Menschen solle ab sofort die Rettung der Erde sein. Doch auch wenn die Probleme der Erde nicht in wenigen Tagen zu lösen seien, wäre es für einen Anfang nicht zu spät. Die Aufgabe der spirituellen Meister ist es dabei, so die Botschaft, mit gutem Beispiel voran zu gehen und mehr über die Hoffnung zu sprechen, als zu versuchen, Verlorenes zu retten. „Über den Untergang zu sprechen wirkt wie eine dunkle Wolkenwand“, heißt es per Gedankenübertragung. „Über die Hoffnung zu sprechen bewirkt dagegen, dass alle folgen. Nur wenn ein Herz Hoffnung hat, besteht auch Hoffnung. Wenn im Herzen nur Vernichtung herrscht, dann wird auch Vernichtung eintreten.“
Man soll ein Licht im Herzen entzünden, so die Gottheit, dies sei der erste Schritt. Die Menschen, die bereits die Ideale zur Rettung der Erde vertreten und ein Licht im Herzen tragen, sollen dieses Feuer verbreiten, empfehlen die Hochmeister und sprechen damit direkt die Tian Gong-Praktizierenden an. „Die Aufgabe von Tian Gong besteht darin, immer mehr Menschen wachzurufen und dieser großen Aufgabe nachzukommen. Diese Menschen sollen das Licht in ihren Herzen anzünden und die Funken weiter verstreuen.“ So werde aus dem kleinen Licht der Hoffnung ein immer größeres Licht der Hoffnung, so werde die Erde gerettet. Und der Gott der Erde schließt an diesem magischen Tag an diesem besonderen Ort ab: „Indem ihr euch rettet, rettet ihr auch die Erde. Indem ihr die Erde rettet, rettet ihr euch selbst. Die Erde wird wieder lächeln, alle Wesen werden wieder lächeln. Ein friedlicher starker, schöner blauer Planet wird aufs Neue erscheinen. Das ist es, was die Gottheiten wollen.“