Im November 2009 reiste zum dritten Mal eine Gruppe freiwilliger Tian-Gong-Lehrer nach Peru. Den Weg bereitet hatte Donna aus den USA. Seit fast 20 Jahren arbeitet sie ehrenamtlich mit Umweltschützern in Mittel- und Südamerika zusammen. Diesmal kam sie hierher, um Qi Gong zu unterrichten und den Menschen zu helfen, eine gesunde Lebensweise zu erlernen.
Hilfe zur Selbsthilfe: Peru

Unsere Arbeit in Peru
Bei Tian Gong vereint sich die „Liebe zu allem Lebendigen“ mit konkreten kosmischen Techniken. Beides den Menschen nahe zu bringen, die sonst kaum Zugang zu medizinischer Versorgung haben, war das Ziel der dritten Reise ehrenamtlicher Tian-Gong-Lehrer nach Peru.
Mit dabei waren Meisterin Tianying (aus China), Dioni (Kameramann aus Spanien), Donna (Psychologin aus den USA), Katrin (Dolmetscherin aus Deutschland) und Fernando (Arzt aus Spanien). Zwei Wochen lang unterrichteten wir Qi Gong: in Cusco im Andenhochland und in Puerto Maldonado und Iberia, zwei Städtchen im Amazonas-Tiefland.
In Vorträgen, Energieübertragungen und Kursen zeigten wir den Teilnehmern Qi-Methoden, mit denen sie gesund bleiben, die eigene Lebensenergie stärken und den Wert des Lebens schätzen lernen können: mit positiven Gedanken, Worten und Taten ebenso wie mit täglichen Qi-Gong-Übungen.
Den Weg bereitet hatte Donna aus den USA. Seit 20 Jahren arbeitet sie mit Umweltschützern in Südamerika zusammen. Diesmal kam sie, um den Menschen zu helfen, eine gesunde Lebensweise zu erlernen, sich selbst lieben zu lernen, alle Lebewesen und die Erde lieben zu lernen. Denn das alles ist mindestens ebenso wichtig, wie den Umweltschutz zu fördern.
Katrin ist „Sprach- und Kulturmittlerin“ und Tian-Gong-Lehrerin. Hier kann sie ihre Sprache, die Liebe zu den Menschen und zu Südamerika leben. Tian Gong hat ihr geholfen, nun hilft sie anderen – das ist zu ihrem Lebensweg geworden.
Fernando aus Spanien, war seit seiner Kindheit „auf der Suche“. Als Arzt hat er sich entschieden, sich und anderen mit Qi Gong weiter zu helfen. Er ermutigt jeden Patienten, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen und aktiv Krankheiten vorzubeugen, z.B. mit Qi-Gong-Übungen. Denn Vorbeugung ist die beste Medizin.
Dioni aus Spanien ist Kameramann und spielte gern mit den Kindern, deren Eltern bei uns im Kurs saßen. Er sagt: „Die Reise hat mir geholfen, mein Herz zu öffnen, meine Zeit und Energie besser zu nutzen und bescheidener zu werden. Auch das Gefühl der Hingabe tritt immer mehr hervor. Es ist schön zu wissen, dass es in anderen Teilen der Welt Menschen gibt, auf die man sich verlassen kann, die einem das Gefühl der „Großen Familie“ geben.“
In der Aula des Krankenhauses von Iberia nahe der brasilianischen Grenze kamen Ärzte, Krankenschwestern und Patienten zusammen. Sie haben die Energieübertragungen mit den Tian-Gong-Lehrern erlebt und verschiedene Übungen und Energiebehandlungsmethoden erlernt, mit denen sie nun anderen helfen können. Die eigene Erfahrung schafft Vertrauen und gegenseitige Dankbarkeit öffnet das Herz. Dann entfalten die Qi-Gong-Techniken zusammen mit der „Großen Liebe“ auch ihre volle Wirkung.
Victor, ein 24-jähriger Student, hatte wegen einer Wirbelsäulenverkrümmung jahrelang Schmerzen. Sein Alltag war so anstrengend geworden, dass er seine Ausbildung abbrechen musste. Nach einem inniglichen Gebet und wenigen Minuten Energiebehandlung waren Beine und Hüfte ausgeglichen. Er erzählte: „Anfangs spürte ich ein schmerzhaftes Ziehen. Als ich dann losgelaufen bin, musste ich schon viel weniger hinken. Auch wenn es noch nicht wieder ganz normal ist, geht es schon besser. Jetzt ist der Schmerz weg, und ich bin ganz glücklich.“
In Cusco, der alten Hauptstadt der Inkas, haben wir einen Kurs und an drei Abenden Vorträge mit Energieübertragungen gehalten: für die Regulierung von Schmerzen und von Atemwegserkrankungen, für die Reinigung der Seele und für Bi Gu. Das war für die Teilnehmer, die zumeist noch nie von Qi Gong gehört hatten, eine ganz neue Erfahrung.
Der 11-jährige Junge ist in diesen Tagen ein richtiger Qi-Gong-Fan geworden.
Eine alte Dame war aufgrund einer Augen-OP extrem lichtempfindlich. Nach der Energieübertragung konnte sie wieder die Augen öffnen und ins Licht sehen.
Das schönste Geschenk: Aus Teilnehmern wurden Übungsleiter, z.B. Janet (Foto: Mitte). Sie war nach einer Energieübertragung von einer quälenden Depression geheilt nach Hause gegangen. Jetzt betreut sie neben ihrer Arbeit in einer zweisprachigen Grundschule (Spanisch und Quetschua) drei Tian-Gong-Übungsgruppen, zwei davon für Senioren, die wir ebenfalls besuchten. 2010 gründeten die Tian-Gong-Freunde einen eigenen Verein „Tian-Gong-Schule Cusco“.
Wohin wir auch kamen, überall wurden wir herzlich empfangen. Mehr als einmal sagte jemand voller Dankbarkeit, „Euch hat der Himmel geschickt.“ Ja, wir sind aus Liebe zu Euch gekommen. Wir sind gekommen, um die Liebe des Universums weiter zu geben. Dieser Geist hat die Menschen berührt. Dann ist Heilung ganz leicht. Meisterin Tianying sagt: „Mit Liebe im Herzen wird jeder Mensch zum Engel.“